Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Adnan Omar – Personal Coaching & MMA
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Personal-Coaching, Fitness-Training und Kampfsport-/MMA-Coaching, die zwischen Adnan Omar (nachfolgend Coach) und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend Kunde) geschlossen werden. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern der Coach ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Coach erbringt Dienstleistungen in den Bereichen:
- Personal Fitness Coaching (Kraft, Ausdauer, Hypertrophie, Gewichtsmanagement)
- Kampfsport- und MMA-Coaching (Technik, Kondition, Sparring-Vorbereitung)
- Ernährungsberatung als ergänzende Empfehlung (kein Ersatz für ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung)
Die Leistungen werden als Einzelstunden oder als Pakete angeboten, wahlweise in Präsenz (in einem vereinbarten Studio bzw. an einem vereinbarten Ort) oder online. Ort, Umfang und Format werden vor Vertragsbeginn schriftlich oder per Nachricht vereinbart.
Alle Trainingsempfehlungen und Ernährungshinweise stellen keine medizinische Behandlung dar und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Therapie.
§ 3 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch die Buchungsbestätigung des Coaches (schriftlich, per E-Mail oder Nachricht) nach Anfrage des Kunden zustande. Bei Paketen gilt der Vertrag ab dem Datum der Buchungsbestätigung.
§ 4 Preise und Zahlung
Die jeweils vereinbarten Preise sind dem Kunden vor Vertragsschluss mitzuteilen. Sofern nichts anderes vereinbart ist, gilt:
- Einzelstunden sowie Pakete sind im Voraus zu bezahlen, spätestens vor dem ersten Termin.
- Zulässige Zahlungsmittel: Barzahlung, PayPal oder Überweisung auf das vom Coach mitgeteilte Konto.
- Bei Überweisung ist der Betrag spätestens 48 Stunden vor dem ersten Termin einzugehen; bei kurzfristiger Buchung (unter 48 Stunden) vor Terminbeginn bar oder per PayPal.
Alle Preise sind Endpreise. Adnan Omar handelt als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
§ 5 Pakete – Laufzeit und Gültigkeit
Pakete (Mehrfachbuchungen) haben eine Laufzeit von einem (1) Monat ab dem Datum des ersten gebuchten Termins oder – sofern kein Termin festgelegt wird – ab dem Datum der Zahlung. Nicht in Anspruch genommene Einheiten verfallen nach Ablauf der Laufzeit, es sei denn, Coach und Kunde vereinbaren schriftlich eine Verlängerung.
Eine Verlängerung der Laufzeit wegen Krankheit oder vergleichbarer Verhinderung auf Seiten des Kunden bedarf der schriftlichen Anmeldung beim Coach und gilt nur für die Dauer der nachgewiesenen Verhinderung.
§ 6 Terminabsage und Stornierung
6.1 Absage durch den Kunden
Der Kunde kann einen Termin kostenfrei stornieren, sofern die Absage mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin beim Coach eingeht.
Erfolgt die Absage weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn oder erscheint der Kunde ohne vorherige Absage (No-Show), so ist 50 % des regulären Terminpreises als Ausfallhonorar fällig. Bei Paketen wird die entsprechende Einheit zu 50 % auf das Paket angerechnet; die restlichen 50 % des Einheitenwertes gelten als verbraucht.
6.2 Absage durch den Coach
Muss der Coach einen Termin absagen, wird dem Kunden ein Ersatztermin angeboten. Kann kein Ersatztermin vereinbart werden, wird der bereits gezahlte Betrag für den ausgefallenen Termin erstattet oder bei Paketen die Einheit gutgeschrieben.
§ 7 Widerrufsrecht (Fernabsatzverträge)
Verbraucher (§ 13 BGB) haben bei Vertragsschluss im Fernabsatz (z. B. per E-Mail, Telefon oder Online-Buchung) ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Coach mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat und der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Coach vor Ende der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert.
Wird der erste Termin innerhalb der Widerrufsfrist wahrgenommen, gilt dies als entsprechende Zustimmung des Kunden.
§ 8 Gesundheitliche Eignung und Eigenverantwortung
Der Kunde versichert vor Beginn des Coachings, dass er nach seinem Kenntnisstand körperlich in der Lage ist, an den gebuchten Trainingseinheiten teilzunehmen, und keine bekannten Erkrankungen, Verletzungen oder sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, die einer Trainingsteilnahme entgegenstehen.
Der Kunde wird ausdrücklich empfohlen, vor Aufnahme intensiver sportlicher Betätigung – insbesondere bei Vorerkrankungen, nach längeren Trainingspausen oder bei Unsicherheit über die eigene Belastbarkeit – einen Arzt aufzusuchen.
Der Kunde ist verpflichtet, den Coach unverzüglich über gesundheitliche Veränderungen, Verletzungen oder sonstige Umstände zu informieren, die für die Trainingsgestaltung relevant sein könnten.
Der Kunde nimmt am Training in eigener Verantwortung und auf eigenes Risiko teil.
§ 9 Ausrüstung und Bekleidung
Für alle Trainingseinheiten gilt:
- Der Kunde erscheint in sportlich angemessener Kleidung. Straßenkleidung (z. B. Jeans, Lederschuhe, Boots) ist nicht gestattet. Das Tragen von Hallenschuhen oder geeignetem Sportschuhwerk ist Pflicht, sofern nicht ausdrücklich barfuß trainiert wird.
Für alle Einheiten mit Kampfsport- oder MMA-Inhalten gilt zusätzlich eine Schutzausrüstungspflicht:
- Boxhandschuhe oder MMA-Handschuhe in ausreichender Größe
- Handbandagen
- Mundschutz
- Fußschutz (Rist- und Zehenbereich)
Der Coach kann den Kunden von der Teilnahme ausschließen, sofern die erforderliche Schutzausrüstung nicht mitgebracht wird. Ein Anspruch auf Rückerstattung oder Gutschrift besteht in diesem Fall nicht; § 6.1 Satz 2 (50 %-Regelung) gilt entsprechend.
Die Beschaffung der Ausrüstung obliegt dem Kunden. Der Coach ist nicht zur Bereitstellung von Schutzausrüstung verpflichtet.
§ 10 Haftungsausschluss
Der Coach haftet nicht für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit den Coaching-Leistungen entstehen, es sei denn, diese wurden durch den Coach vorsätzlich herbeigeführt.
Insbesondere übernimmt der Coach keine Haftung für:
- Verletzungen, Zerrungen, Prellungen oder sonstige körperliche Beeinträchtigungen, die während des Trainings oder infolge des Trainings eintreten
- Schäden, die aus der Nichtbeachtung von Trainingshinweisen oder aus eigenmächtigem Verhalten des Kunden resultieren
- Schäden durch fehlerhafte oder unvollständige Angaben des Kunden zu seinem Gesundheitszustand
- Schäden durch Nichtmitführen der vorgeschriebenen Schutzausrüstung
- Diebstahl, Beschädigung oder Verlust von mitgebrachten Gegenständen des Kunden in Räumlichkeiten Dritter (z. B. Partnerstudios)
Soweit die Haftung des Coaches nach den vorstehenden Regelungen ausgeschlossen ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung etwaiger Erfüllungsgehilfen.
Gesetzlich zwingend vorgeschriebene Haftungstatbestände (z. B. bei vorsätzlichem Handeln) bleiben unberührt. Im Übrigen schließen die vorstehenden Regelungen die Haftung in dem nach deutschem Recht maximal zulässigen Umfang aus.
§ 11 Datenschutz
Die im Rahmen der Geschäftsbeziehung erhobenen personenbezogenen Daten des Kunden (Name, Kontaktdaten, Gesundheitsangaben soweit vom Kunden freiwillig mitgeteilt) werden ausschließlich zur Vertragsabwicklung und Terminorganisation verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Es gilt die separate Datenschutzerklärung, die dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt wird. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO (Vertragserfüllung).
Foto- und Videoaufnahmen des Kunden für Werbezwecke bedürfen dessen ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung.
§ 12 Hausordnung und Studioregeln
In Partnerstudios oder fremden Trainingsstätten hat der Kunde die dort geltende Hausordnung zu beachten. Beschädigungen an Einrichtungen und Geräten, die vom Kunden verursacht werden, sind von diesem zu ersetzen.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB und den auf ihrer Grundlage geschlossenen Verträgen ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht (Salvatorische Klausel). Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
Stand: Juni 2026
